Bürgerbudget Wuppertal - 150.000 Euro für Deine Ideen!

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03. - 24. Mai 2017

Projektideen online oder telefonisch einreichen; online bewerten und kommentieren

25. - 31. Mai

Vorschlage bewerten (Ergebnis: Top 100) Parallel: Kriteriencheck durch die Verwaltung

07. JUNI

Burgerwerksatt ab 18 Uhr
(Ergebnis: Top 30)

14. SEPTEMBER

Ausstellung und Wahlparty

BIS 5. OKTOBER

Abstimmung online

Alt hilft jung und umgekehrt! Ausbau und Zukunftssicherung der Taschengeldbörse Wuppertal

Die Taschengeldbörse Wuppertal vermittelt kostenlos den Kontakt zwischen Jugendlichen, die ihr Taschengeld aufbessern möchten u. „Senioren“ über 55 Jahren, die sich Unterstützung bei einfachen, ungefährlichen, haushaltsnahen Tätigkeiten wünschen. Alle Beteiligten registrieren sich durch ein persönliches Aufnahmegespräch. Bietet ein Senior einen Job an, wählt das Team der Taschengeldbörse aus der Datenbank den passenden Helfer aus. Organisation u. Ausführung der Hilfsarbeiten obliegt gemeinsam Junioren und Senioren. Ca. 250 Jobs vermittelte die Börse seit Ende 2015, die Kartei der jugendlichen Helfer ist gut gefüllt. Häufig wird Hilfe bei der Gartenarbeit oder der Nutzung von PC/Smartphone/Tablet gewünscht, Vorlesen oder Einkaufsdienste. Das große Potential der Börse ist bei weitem nicht ausgeschöpft, da seit Ende der kurzen Anschubfinanzierung das Projekt provisorisch weitergeführt wird. Mit Bürgerbudgetmitteln wird konzeptionell nachhaltig die Zukunft der Taschengeldbörse gesichert.

Voraussichtliche Rolle für die Stadt Wuppertal Schön wäre, wenn die Stadt weiterhin in Person verschiedener Ansprechpartner zu Austausch und Beratung zur Verfügung steht, über Institutionen, Netzwerke und Gremien (Schulen, Gesundheits-, Alters- und Pflegekonferenz, Hilfen für Erwachsene etc.) die Idee der Taschengeldbörse multipliziert und die durch Bürgerbudgetmittel ermöglichte hauptamtliche Leitung unterstützt, das Potential dieses wunderbaren intergenerativen Konzepts auszuschöpfen und die Taschengeldbörse durch ein Zukunftskonzept dauerhaft in Wuppertal zu etablieren – zum Wohle älterer und junger Wuppertaler.
Geschätzte Umsetzungsdauer und Startschuss Die Taschengeldbörse Wuppertal wurde 2015 in Kooperation von Stadt und Nachbarschaftsheim mit Hilfe einer sechsmonatigen Anschubfinanzierung des Landes konzipiert und aufgebaut. Nach der Aufbauphase endete die Förderung. Das erfolgreiche und wichtige intergenerative Projekt wurde seitdem von Ehrenamtlichen und ehrenamtlich von hauptamtlichen Mitarbeitern provisorisch weitergeführt. Mit Bürgerbudgetmitteln möchten wir schnellstmöglich für zwei Jahre eine hauptamtliche Leitung finanzieren, die das Potential der Börse ausschöpft, aufzeigt und eine nachhaltige Weiterfinanzierung konzipiert.
Mehrwert der Idee für Wuppertal Über die Taschengeldbörse begegnen sich Generationen auf unkomplizierte Weise und profitieren beidseitig von der Kooperation. 15- bis 17-Jährige bessern unbürokratisch ihr Taschengeld auf und Menschen über 55 werden bei einfachen, ungefährlichen Tätigkeiten entlastet. Darüber hinaus hilft die Taschengeldbörse Senioren u. Junioren Vorurteile abzubauen. Jugendliche bewerten ihre Stärken und Begabungen neu und sammeln hilfreiche Erfahrungen für ihre berufliche Orientierung und Verselbstständigung. Für Senioren schließt sich eine wichtige Lücke in der Landschaft vorhandener Unterstützungsangebote.
Eigene Rolle bei der Projektidee In Kooperation mit der Stadt Wuppertal habe ich als Sozialarbeiterin u. Gerontologin die Taschengeldbörse aufgebaut und war immer schon von deren tollen Idee überzeugt und begeistert. Nach kurzer Anschubfinanzierung endete die Landesförderung. Seit Januar 2016 führe ich die Börse ehrenamtlich weiter, unterstützt von ehrenamtlichen Mitarbeitern – kann dies allerdings nur in sehr begrenztem Maße leisten. Mit Bürgerbudgetmitteln werde ich das Potential der Börse aufzeigen, weitere Ehrenamtliche in die Organisation einbinden und die Börse durch ein Zukunftskonzept dauerhaft in Wuppertal verankern.
Kostenschätzung der Ideeneinreicher/in Mit 14.000€ würde zwei Jahre lang die professionelle, hauptamtliche Leitung der Taschengeldbörse mit fünf Wochenstunden gewährleistet. Das Nachbarschaftsheim stellt für den Weiterbestand der Taschengeldbörse weiterhin kostenfrei einen Büroarbeitsplatz für die Koordinationsarbeit sowie Gruppenräume für die wöchentlichen Aufnahmegespräche der Teilnehmer inklusive aller damit verbundenen Overheadkosten zur Verfügung.
Erläuterungen zur Detailprüfung durch die Stadt

+++ Aktualisierung am 16.10.2017: Herzlichen Glückwunsch! Diese Projektidee hat bei der finalen Abstimmung Platz 5 belegt! Die Projektidee geht in den Haushaltsplan ein und wird mit Mitteln von 15.300 Euro umgesetzt. +++

Die Projektidee hat die Detailprüfung durch die Fachverwaltung bestanden. Die Kosten werden auf 15.300 Euro geschätzt. Der Einsatz von 5 Wochenstunden einer Fachkraft der Sozialarbeit ist angemessen zur Koordination und Qualitätssicherung der Arbeit der Taschengeldbörse. Benötigt wird für 2 Jahre ein Betrag von rd. 15.300,- € zur Personalkostenfinanzierung. Sach- und Gemeinkosten fallen nicht an. Es ist sinnvoll und machbar das Projekt – wie beschrieben – weiterzuführen, insbes. um es noch mehr in den Stadtteilen zu verankern. Im Zeitraum von 2 Jahren können letztlich auch Chancen auf die Entwicklung nachhaltiger Finanzierungsstrategien eröffnet werden.Die Taschengeldbörse vermittelt nicht nur Hilfsdienste für Ältere und eine Möglichkeit für Jüngere, das Taschengeld aufzubessern. Sie trägt zur intergenerativen Begegnung und Verständigung in der Stadt und seinen Stadtteilen bei. Die Taschengeldbörse leistet einen wichtigen Beitrag für den Prozess der alten- und altersgerechten Quartiersentwicklung in Wuppertal, in dem die Unterstützung des Verbleibs im Quartier (auch bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit) eine zentrale Zielsetzung ist. Darüber hinaus unterstützt das Projekt Jugendliche, sich zu erproben, zu verselbständigen und ggf. Berufsperspektiven in der Altenhilfe zu eröffnen. Die Ressorts 201 und 208 begleiten die Arbeit der Taschengeldbörse von Beginn an fachlich und werden dies weiter fortsetzen. Das Nachbarschaftsheim ist ein erfahrener und zuverlässiger Träger, der weiterhin die erforderlichen Sachmittel zur Verfügung stellen will. Die Kostenkalkulation basiert auf dem von der Vorschlagenden zugrunde gelegten bestehenden Stundenvergütung und berücksichtigt keine weiteren Sach- und Gemeinkosten sowie Zuschläge: 29,30€ Arbeitgeberbrutto X 5 Wochenstunden X 4,33 Wochen/ Monat X 24 Monate = 15.224,28€ Gesamtkosten für 2 Jahre. Die Vorschlagende hat mitgeteilt, dass bei der eigenen Kostenschätzung von 14.000,- € ein Fehler unterlaufen ist.

 

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2017-05-24
Anonymized User
15.300 (Kostenschätzung der Verwaltung)
Themenkategorie
Gemeinschaft Zufriedenheit
1 Kommentare
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221 Stimmen (Phase 3)
Status
Kriteriencheck bestanden
Teil der TOP 100
Gemeinwohl-Check bestanden: Teil der TOP 30
Detailprüfung durch Verwaltung bestanden: Zur finalen Abstimmung freigegeben
Bei der finalen Abstimmung gewonnen
Umsetzung gestartet
Umgesetzt!
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